Lehmputz reguliert Feuchte durch Sorption, bindet Staub und verbessert Akustik. Kalk hemmt mikrobielles Wachstum, gleicht kleine Unebenheiten aus und bleibt diffusionsoffen. Beide Materialien lassen sich später partiell ausbessern, ohne großflächig zu entsorgen, und sind als Sackware, regionale Mischung oder Zuschlag verfügbar.
Altholz aus Dachstühlen lässt sich als Regal, Fensterbank oder Tischplatte wiederverwenden, wenn Schraubenreste sorgfältig entfernt werden. Metallprofile aus Rückbau tragen neue Trockenbauwände. Wichtig sind klare Materialpässe: Holzart, Herkunft, Restfeuchte, mögliche Beschichtungen. So entstehen belastbare, dokumentierte Kreisläufe im kleinen Maßstab.
Vorhänge aus Leinen, Bezüge aus Schurwolle und Teppiche aus Jute schaffen Behaglichkeit ohne Mikrofasern im Abwasser. Achte auf abnehmbare Bezüge, austauschbare Füllungen und Reparatursets. Hersteller mit Rücknahmeprogrammen erleichtern spätere Wiederverwertung und motivieren, Produkte wirklich lange zu nutzen.